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Alkohol Entwöhnung in der Fachklinik Sankt Lukas

Die Therapie alkoholkranker Menschen muss in jedem Fall individuell gestaltet werden. Es ist nicht möglich, alle Betroffenen gleich zu behandeln da es verschiedene Formen von Alkoholikern gibt. Die möglichst effektive Behandlung zur Entwöhnung setzt ein in viele Richtungen offenes Konzept voraus. Das individuelle Therapie-Konzept der Privatklinik Sankt Lukas zur Alkoholentwöhnung bildet das Phasenmodell, das den Ablauf einer Therapie in der Klinik beschreibt:


1. Kontakt-Phase des Patienten:


Der hilfesuchende Patient, in unserem Fall ein Mensch der sich die Alkoholsucht selber eingesteht, wendet sich vertrauensvoll an seinen Hausarzt, eine Beratungsstelle wie z.B. die Anonymen Alkoholiker oder direkt an unsere Fachklinik. In dieser Phase muss die Situation des Menschen, seine Einsicht zur Alkoholsucht und Motivation zur Suchtentwöhnung geklärt werden. Die Erhebung des psychosozialen Hintergrundes ist für die Gestaltung des individuellen Therapieangebotes von größter Bedeutung um auch Co abhängige Verhaltensmuster in der Familie zu durchleuchten. Eine zusätzliche Aufgabe der Beratungsstellen besteht darin, allen direkt und indirekt betroffenen Personen Informationen über das weitere Vorgehen zugänglich zu machen.


2. Entgiftungs-Phase des Patienten:


Mit Hilfe von Medikamenten und unter ärztlicher Kontrolle in unserer Fachklinik wird beim Vorliegen einer körperlichen Abhängigkeit innerhalb von ca. 10 Tagen eine Entgiftung also eine Alkohol Entwöhnung durchgeführt.


3. Entwöhnungs-Phase:
Die Entwöhnung in unserer Fachklinik umfasst neben den medikamentösen Maßnahmen auch eine psychotherapeutische Behandlung, Beschäftigungstherapie und soziale Betreuung. Diese Informationen finden Sie im Programm zum Alkoholentzug.  Wichtig ist auch die Miteinbeziehung der Familienangehörigen zur Alkohol Entwöhnung.


4. Rehabilitations-Phase:


Nach der Entwöhnungsphase, der Alkohol Entwöhnung in unserer Fachklinik, der sich über ein 4-wöchiges Programm erstreckt, wird eine gewisse Stabilität erreicht. Der Patient fühlt sich wohl und ist davon überzeugt, abstinent bleiben zu können. Zurück in der vertrauten Umgebung wird er aber oft von den bekannten psychischen, sozialen oder familiären Problemen eingeholt. Häufig treten diese sogar deutlicher zu Tage, da sie nach der Alkohol Entwöhnung nicht mehr durch den Alkohol "abgefedert" werden. Daher ist es in der Rehabilitationsphase notwendig, auf verschiedenen Ebenen Veränderungen in die Wege zu leiten. Dies ist nun Aufgabe der Beratungsstellen, die sich mit Angeboten wie Einzel-, Familien- oder Gruppentherapie, Begleitung, Verweisung an Selbsthilfegruppen, psychologischer und medizinischer Beratung an die Betroffenen wenden.
Oft besteht bei Patienten und deren Angehörigen jedoch der Glaube, dass durch die erfolgreiche Entwöhnung alle Probleme gelöst sind. Entwöhnte müssen sich jedoch vor Augen halten, dass die Umstände, welche zur Alkoholabhängigkeit geführt haben, eines oft lebenslangen Engagements bedürfen, um endgültig bewältigt zu werden. Anlaufstellen im Fall möglicher Krisen oder Rückfälle sind in bei Auftreten dieser Phase von enormer Wichtigkeit.


5. Voraussetzung für eine positive Alkohol Entwöhnung und den Alkoholentzug


Unabdingbare Voraussetzung für einen erfolgreichen Alkoholentzug ist aber in allen Fällen der Wunsch des Abhängigen wirklich mit dem trinken aufzuhören und die nötige Willensstärke einen um einen Alkoholentzug durchzustehen. Nur bei genügender Motivation und Unterstützung durch die Familie oder Freunde kann der Alkoholentzug alsi die Alkohol Entwöhnung als solches greifen.
Die Abstinenz bietet die Grundlage für weitere Entwicklungen des Patienten. Allerdings sind Rückfälle nicht mit dem Scheitern unseres Programms gleichzusetzen. Vielmehr muss man sich bewusst sein, dass es sich beim Alkoholismus um eine chronische Erkrankung handelt, die oft ein lebenslanges Bemühen erfordert.
Trockene Alkoholiker müssen bedenken, dass jedes neue Glas einen alt bekannten Kreislauf hervorrufen kann. Oft werden die Bemühungen trocken zu bleiben aber auf die Probe gestellt.
Freunde oder Bekannte meinen dann „ein Glas kann nichts schaden und macht dich nicht süchtig Aber auch alkoholfreies Bier oder Sekt (Die Werbung Propagiert uns es sei Alkoholfrei. Tatsächlich kann es aber bis zu 0,5% Alkohol enthalten), alkoholhaltige Medikamente (z.B. "Tropfen") oder Pralinen können einen neuen Suchtdruck hervorrufen und Verlangen nach mehr Alkohol auslösen.

 

 

 

 
 
 
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